Ein Leben voller Pfoten:
Die Geschichte meiner tierischen Familie
Tiere waren seit meiner Kindheit meine Begleiter. Meine Eltern waren Reitlehrer, und meine Mutter war auch Hundetrainerin. Ich wuchs in einem Haus auf, in dem Hunde, Katzen, Schildkröten, Meerschweinchen und andere Haustiere als Familienmitglieder angesehen wurden.
Meine ersten lebhaften Erinnerungen sind mit einem Schäferhund namens Grey verbunden. Er kam in unsere Familie, bevor ich geboren wurde, und wurde meine erste Babysitterin. Als Schülerin kümmerte ich mich zusammen mit meiner Familie um ausgesetzte Tiere in unserem Heimtierheim. Einer seiner Bewohner, ein Schäferhund namens Irbis, wurde mein erster persönlicher Hund. Das Leben mit Tieren lehrte mich Verantwortung, selbstlose Fürsorge und das Verständnis für ihren einzigartigen Charakter.



Ich wuchs heran, vieles änderte sich in meinem Leben. Aber Tiere waren immer noch bei mir.
Am Tag meiner Hochzeit schenkte mir meine Mutter einen Schäferhundwelpen namens Kora, und die Liebe zu Tieren und Schäferhunden wurde bereits zur Tradition meiner eigenen Familie. Kora war unser Erstgeborenes — sie lehrte uns, die richtigen Entscheidungen für uns drei zu finden. Mit ihr machten wir unsere ersten Schritte in Reisen mit einem Hund.
Nach Kora hatten wir Metrix — einen geborenen Reisenden, der buchstäblich auf Rädern aufwuchs, und zwar in einem sowjetischen Jeep Niva. Mit ihm zogen wir von Russland nach Deutschland um, und er hatte das Glück, mehrere Länder zu besuchen und ausländische Kollegen kennenzulernen.
Metrix kann ich als mein erstes vierbeiniges Model bezeichnen. Und auch als meinen ersten Lehrer der Tierfotografie. Er war geduldig und wusste, wie man die richtige Pose selbst wählt. Ich musste nur auf den richtigen Moment warten und die Kameraeinstellungen schnell ändern.
Heute ist unser pelziges Familienmitglied der Schäferhund Harvey. Trotz seines zehnjährigen Alters ist er im Herzen ein ungestümer Welpe, der immer in Bewegung ist und uns dazu bringt, uns zu bewegen. Er hat mehr als ein Dutzend Länder besucht und verschiedene Transportmittel ausprobiert, vom Boot bis zum Wohnmobil.
Und genau Harvey hat mich eines Tages dazu inspiriert, im Studio zu fotografieren, und dann von gewöhnlichen Porträts zu kreativen überzugehen.













